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Angelika Bartholl hat eine Position, die stark vom Kontext, in dem ihre Arbeit entsteht, bestimmt wird. Das Bedeutet ihr Konzept ist beeinflust von der Idee, die hinter der sinnlichen Erscheinung steht. Im Arbeitsprozess wird das Konzept geöffnet – Unvorhersehbares, Chaos und Verwerfung führen zu etwas, was im Voraus nicht planbar ist. Angelika Bartholl geht davon aus, dass allen Erscheinugsformen und Begriffen eine übergeordnete Gesetzmäßigkeit zugrunde liegt. Um dies in den dinglichen Raum zu transportieren, arbeitet sie medienübergreifend mit Installationen, Objekten, Malerei, Zeichnung und Fotografie.

«Die Freiheit, andere Fragen zu stellen, nie anzukommen, sich in jede nur mögliche Richtung zu entwickeln, diese Freiheit muss erst einmal ausgehalten werden. Die Frage der Freiheit ist hier nicht die Freiheit von etwas, es ist die Frage der Freiheit zu etwas.»